RUNDUM-TOUR Königsbrück

Strecke: Königsbrück, Reichenau, Schwosdorf, Kamenz, Gelenau, Haselbachtal, Bischheim, Häslich, Reichenbach, Gräfenhain, Königsbrück

Streckenlänge:


ca. 30 km

Höhepunkte: Solarpark Königsbrück
Armenhaus Reichenau
Roter Turm Kamenz
KRABAT-Spielplatz Kamenz
Vierseithof Häslich
Schauanlage und Granitmuseum  Häslich

Beschreibung:

Diese Tour führt zwischen Königsbrück und Kamenz ein Stück des Jakobsweges entlang. Doch auch neue Wege werden erkundet, zum Beispiel Wege der Energiegewinnung: Unweit von Königsbrück führt die Tour am größten Solarpark Sachsens vorbei.

 

Streckenführung

Höhepunkte unterwegs

Solarpark Königsbrück

Der Solarpark Königsbrück wurde 2007 in Betrieb genommen. Er hat eine Nennleistung von 4,4 MW und ist mit einer Fläche von 20,5 Hektar der größte Solarpark Sachsens. Betreiber ist die BVT Unternehmensgruppe. An diesem Projekt konnten sich Anleger der BVT über einen Fonds beteiligen.

Armenhaus Reichenau

Das 1845 errichtete Armenhaus wird heute als Begegnungsstätte genutzt. Für Pilger entlang des Jakobsweges mit entsprechendem Pilgerausweis stehen im Obergeschoss 4 Matratzen und 2 Betten als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Führungen bzw. Übernachtungen sind nur nach vorheriger Anmeldung beim Heimatverein möglich.

Roter Turm Kamenz

Der Rote Turm gehörte bis 1835 zum Pulsnitzer Stadttor als Teil der Stadtbefestigung. Im Mittelalter wurde er darüber hinaus auch als Gefängnis für jüngere bürgerliche Gefangene genutzt. Mönchsmauer und Pichschuppen sind ebenfalls noch erhalten gebliebene Reste der ehemaligen Stadtmauer.

KRABAT-Spielplatz Kamenz

Dieser Abenteuerspielplatz lädt zum Spielen und Entdecken ein. Zahlreiche Motive aus der KRABAT-Sage wurden aufgebaut, wie z. B. die Schwarze Mühle aus Schwarzkollm und die zwölf Raben.

Vierseithof Häslich

Bis 1973 wurde der Vierseithof bewirtschaftet und zehn Jahre später unter Denkmalschutz gestellt. Er besitzt die regional größte Sammlung von Landmaschinen und Geräten des bäuerlichen Lebens des 18. bis 20. Jahrhunderts. 1992 wurde der Bauernhof ein soziokulturelles Zentrum.

Schauanlage und Granitmuseum Häslich

In der Schauanlage wird die Technik der Granitsteinindustrie, überwiegend aus der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts, vorgeführt. Auch eine funktionstüchtige Steinbruchschmiede steht den Besuchern offen. Im Museum kann die 200jährige Geschichte der Granitsteinindustrie in der westlichen Oberlausitz verfolgt werden. Die Steinbruchklause lädt zu einem Imbiss ein.